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Im Jahre 1850 gründete Anton Osmanek seine Firma "A. Osmanek, Musikinstrumenten- und Saitenfabrik" in Schönbach bei Eger in der damaligen Donaumonarchie Österreich-Ungarn.
Doch vorher hatte der einfallsreiche Unternehmer das Webereigewerbe betrieben im Erzgebirge etwa 300 Handwerker beschäftigt. Nachdem die rapide Mechanisierung den Niedergang der Handweberei gebracht hatte, sah sich Anton Osmanek veranlasst, etwas Neues auf die Beine zu stellen.
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Um 1840 stellte er sich auf den Handel mit Musikinstrumenten um, die in diesem Raum erzeugt wurden.
Durch die Einheirat in eine alte Saitenmacher-Familie kam er mit diesem Fabrikationszweig in Verbindung. Neben dem Ver- sandhandel mit Musikinstrumenten und Zubehör stellte er nun seit 1858 ebenfalls seidene E-Saiten für die Violine, sogenannte "Quinten" her. Diese seidenen Saiten waren bis 1898 ein Haupterzeugnis der Firma.
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